Eheschließung
Nichts ist inniger als die Ehe, wenn Mann und Frau wie eine Seele in zwei Körpern leben. Quelle: Heiliger Johannes Chrysostomus
Gottes Plan für Frau und Mann ist, dass sie „nicht mehr zwei, sondern eins“ (Mt 19, 6) seien. So haben sie Anteil am Schöpfungswirken Gottes, der diese Gemeinschaft segnet und sagt: „seid fruchtbar, und vermehrt euch.“ (Gen 1, 28)
Diese natürliche Gemeinschaft ist von Christus zur Würde eines Sakramentes erhoben worden und ihrem Wesen nach auf das gegenseitige Wohl der Gatten und die Zeugung von Nachkommenschaft ausgerichtet; sie ist unauflößlich und so ein sichtbares Zeichen für die Liebe zwischen Christus und der Kirche, zwischen Gott und den Menschen.
Die Kirche nennt die neugegründete Familie auch „Ecclesiola“, Kirche im Kleinen, weil sie im besonderen die Berufung hat, die Kirche aufzubauen und den Glauben lebendig weiterzugeben.
Paare, die katholisch heiraten wollen, können sich im Pfarrbüro melden, wo sie alle weiteren Informationen erhalten. Ein Priester oder Diakon nimmt sich gerne die Zeit, mit dem Paar die Hochzeitsfeier in meheren Treffen individuell vorzubereiten. Dabei sollen die zukünftigen Eheleute inhaltlich und geistlich auf dieses Sakrament vorbereitet werden.